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5 Sommerorte in Berlin

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Die Stadt so richtig genießen

Tipp 1: Skaten auf dem Kronprinzessinnenweg

Auf vier Kilometern der Sonne entgegen. Der Kronprinzessinnenweg durch den Grunewald, immer entlang der Avus, ist die Sommerstrecke für Skater Radfahrer, Jogger und Walker. Die durchgängige Asphaltdecke bietet huppelfreien Freizeitspaß, den natürlich die Skater besonders zu schätzen wissen. Hier treffen sich alle, egal ob Profis oder Anfänger. Unter der Woche kommen die sich auch nicht ins Gehege. Schließlich ist die Piste durchweg fünf Meter breit. Am Wochenende sieht das schon anders aus. Radfahrer, Skater und andere Ausflügler müssen dann verstärkt aufeinander Rücksicht nehmen. Für Anfänger unter den Skatern ist die Piste daher besonders am Wochenende nur bedingt geeignet, da das Gedränge zu groß ist und Unfallgefahr droht! Bester Treffpunkt: Parkplatz Hüttenweg.

Tipp 2: Teehaus im Englischen Garten

Der englische Garten im weitläufigen Tiergarten ist eigentlich zu allen Jahreszeiten ein Tipp für Berlinbesucher. Touristen finden hier eine traumhaft grüne Oase der Ruhe inmitten des rasenden Pulsschlages der Großstadt. Und im Sommer putzt sich der Garten besonders heraus. Dann finden auch Veranstaltungen statt, die schon seit langem fester Bestandteil der Berliner Kulturszene sind. Im Zentrum des Englischen Gartens befindet sich das Teehaus. Das reedgedeckte Gebäude ist ein Geschenk der britischen Besatzungstruppen. Heute wird es als Restaurant der gehobenen Klasse mit internationalen und regionalen Gerichten genutzt. Der besondere Sommerclou: An neun Sonntagen spielen nationale und internationale Bands ganz unterschiedlicher Stilrichtungen auf der Außenbühne. Das bunte Festival ist offen für jeden und kostet keinen Eintritt. Bester Ausgangspunkt: Parkplatz Altonaer Straße.

Tipp 3: Hochbunker Humboldthain

Den vielleicht schönsten Sonnenuntergang in Berlin können Besucher auf einem ehemaligen Hochbunker genießen. 85 baumgesäumte Treppen führen hinauf auf den im 2. Weltkrieg als Flakturm genutzten Bunker. Oben auf der Betonplattform angekommen, bietet sich ein herrlicher Blick über die Bezirke Mitte, Wedding und den Humboldthain. Der Sommertipp: Nach dem Aufstieg einfach mal kräftig durchschnaufen und die Landschaft genießen. Runter geht es dann über Serpentinen durch den Park mit tollen Waldwegen bis hinab zu einem ebenfalls sehr sehenswerten Rosengarten. Der Hochbunker ist übrigens auch ein guter Tipp, um das Sylvesterfeuerwerk über Berlin zu erleben. Ausgangspunkt: Flakturm Humboldthain, Brunnenstraße.

Tipp 4: Tapas-Bar Alois S.

Ein wenig spanisches Flair am Prenzlauer Berg. Besonders im Sommer fühlen sich viele Besucher der Tapas-Bar Alois S. mit der großen geöffneten Fensterfront, als wären sie mit ihren Freunden in einer Bodega in Madrid oder Barcelona eingekehrt. Andererseits ist das Lokal auch gerade im Sommer besonders familienfreundlich. Direkt an den Biergarten im Freien grenzt ein Kinderspielplatz. So können die Kiddis toben und sich die Eltern ungestört amüsieren, ohne die Kleinen aus den Augen zulassen. Der Extra-Tipp für Fußballfans: Bei Live-Übertragungen im großen Gastraum herrscht oftmals eine tollere Stimmung als im Stadion. Adresse, Senefelderstraße 18.

Tipp 5: Pfaueninsel

Seit Ende des 18. Jahrhunderts diente das Schlösschen auf der Pfaueninsel als Sommerresidenz der Königsfamilie. Heute ist die Insel unter Naturschutz gestellt (keine Hunde oder Fahrräder erlaubt) und zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die eineinhalb Kilometer lange Insel bewahrte ihren märchenhaften Charme über die Jahrhunderte. Keine Wunder also, dass die Insel (eine halben Kilometer breit) eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner ist. Touristen sollten einen Besuch im Sommer auch auf keinen Fall verpassen. Die werden von Pfauen begrüßt, die Friedrich Wilhelm II. erstmals auf der kleinen Insel ansiedelte. Der Park wurde in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts nach englischem Vorbild mit botanischen Gewächsen und versteckten Tiergehegen angelegt. Weitere Attraktionen neben dem Schlösschen: der Fregattahafen, die Russische Rutschbahn sowie das Schweizer- und Kavaliershaus. Im Volksmund hat die Pfaueninsel wie so viele Berliner Attraktionen einen ganzen eigenen Kosenamen: die Perle im Havelmeer.

Anfahrt: vom Bahnhof Wannsee zum Anleger der Fähre, Pfaueninselchaussee.

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