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Saunieren in Berlin

Sauna Berlin Zehlendorf

Regelmäßige Saunabesuche wirken stärkend auf das Immunsystem, sind gut für die Haut und trainieren Herz und Kreislauf. Gehen Sie locker und nicht abgehetzt in das Berliner Saunavergnügen, dann können Sie den Aufenthalt genießen sowie Ruhe und Entspannung vom Großstadtleben finden.

Das Wichtigste bei einem Saunabesuch ist, dass Sie sich in der Sauna wohlfühlen. In Berlin gibt es einige empfehlenswerte Saunen:

Mareks Saunahaus

Eine Sauna mit sehr vielen Bewertungen, von denen fast alle durchweg positiv sind. An Mareks Saunahaus, dessen Betreiber selbst leidenschaftlicher Saunagänger ist, wird vor allem die heimische und familiäre Atmosphäre sowie die Sauberkeit gelobt.

Vabali Spa

Das Vabali Spa befindet sich mitten in Berlin einen halben Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt. Gelobt wurde vor allem die schöne asiatische Optik und die riesige 20.000 Meter große Fläche. Kritikpunkte gab es zum Teil im Bereich Wassertemperatur, die im Winter als etwas zu kalt empfunden wurde.

Dahlemer Sauna

In der Dahlemer Sauna im ruhigen Berlin Zehlendorf können Sie Ihre Freizeit sportlich verbringen und etwas für Ihre Gesundheit tun. Es gibt eine Sauna, ein Schwimmbad und einen Garten. Auch Massagen sind möglich.

Badeschiff Berlin

Das Badeschiff Berlin direkt an der Spree hat zahlreiche Bewertungen erhalten. Vor allem die geniale Lokation am Wasser wurde gelobt. Allerdings ist es manchmal etwas voll und es ist nicht erlaubt, eigene Getränke mitzubringen, da diese im hauseigenen Gastronomiebetrieb erworben werden sollen.

Gewölbe Sauna

Wenige, hauptsächlich positive Bewertungen zieren das Bild der Gewölbe Sauna am Prenzlauer Berg. Gelobt wurde vor allem die ehrliche Atmosphäre ohne Schickimicki sowie die günstigen Preise.

Kiezsauna

Die Kiezsauna in der Berliner Innenstadt bekam fast ausschließlich positive Bewertungen. Die hervorragende Architektur, der nette Service sowie die modernen und übersichtlichen Saunaanlagen mit Außenterrasse sind Gründe, warum die Gäste gerne wiederkommen.

 

 Sauna Tipps für den Berliner

Das sollten Sie einpacken

Nützliche Utensilien beim Saunieren sind ein Badehandtuch zum Unterlegen, ein Handtuch zum Abtrocknen, Bademantel, Badelatschen, Duschgel, Shampoo und Körperlotion. Duschen Sie vorher und trocknen Sie sich danach gründlich ab, da trockene Haut schneller schwitzt als feuchte.

Kurz aber heftig schwitzen

Beim ersten Saunagang sollten Sie sich maximal zehn Minuten der Hitze aussetzen. Da Wärme nach oben steigt, ist es auf den höheren Bänken auch am wärmsten. Setzen Sie sich am besten so hoch wie möglich und schwitzen Sie kurz aber heftig. Die üblichen Saunatemperaturen liegen zwischen 90 und 100 Grad Celsius. Die Luft ist sehr trocken, daher sind auch diese extremen Temperaturen gut auszuhalten.

Abkühlung und Ruhephase

Nach der Hitze folgt die Abkühlung, die kurz und heftig oder langsam erfolgen kann. Sie können ins Tauchbecken springen oder den Körper langsam an die Kälte gewöhnen, indem Sie den kalten Guss erst am Fußgelenk ansetzen und die Flüssigkeit dann langsam Beine und Arme entlang laufen lassen. Die anschließende Ruhephase sollte mindestens so lange dauern wie der Saunagang davor. Bademantel oder Decke schützen vor dem Auskühlen des Körpers. Anschließend wird wieder geschwitzt, abgekühlt und ausgeruht. Beim zweiten und dritten Saunagang kann die Schwitzdauer auf bis zu 15 Minuten erhöht werden.

Saunieren ist gesund

Wer regelmäßig in die Sauna geht, regt den Stoffwechsel an, stärkt das Immunsystem und kann sich über eine bessere Kondition freuen. Gleichzeitig wird die Stimmung gehoben sowie Reizbarkeit, Schlafstörungen und Kopfschmerzen gemildert. Das Schwitzwasser schwemmt Giftstoffe und überschüssiges Kochsalz aus dem Körper. Stoffwechsel und Entschlackung werden angekurbelt.

Pflegemittel beim Saunieren benutzen

Saunagänge reinigen die Haut und stärken die Durchblutung. Die Haut wird rosig und straff. Während der Ruhephase aufgetragene Hautpflegelotionen werden besonders gut aufgenommen. Wer seinen Haaren etwas Gutes tun möchte, lässt vor dem Saunagang eine Haarkur einwirken. Durch die Hitze wird diese besonders gut aufgenommen.

Wann der Saunabesuch nicht empfehlenswert ist

Saunabesuche sind für viele Menschen sehr gesund. Sie sollten jedoch darauf verzichten, wenn Sie unter Epilepsie, Bluthochdruck oder Herzproblemen leiden. Auch Menschen mit Lungen- oder Hauterkrankungen ist Saunieren nicht zu empfehlen. Falls Sie erkältet sind, eine Entzündung oder Fieber haben, sollten Sie ebenfalls nicht in die Sauna gehen. Für Menschen mit niedrigem Blutdruck ist das Saunieren in der Regel kein Problem. Sie sollten nur darauf achten, sich hinzulegen statt zu Sitzen.

Wie oft in die Sauna gehen?

Fachleute empfehlen maximal drei Saunagänge, besonders nach dem Sport. Wer sein Immunsystem in Top-Form wissen möchte, sollte einmal in der Woche drei Saunadurchgänge machen oder alternativ zweimal in der Woche zwei Gänge machen. Wer täglich schwitzt, kann sich mit einem Durchgang zufrieden geben.

Essen und Trinken vor und während den Saunagängen

Wie vor dem Schwimmen, sollten Sie auch vor dem Saunieren auf Ihren Bauch achten. Der Bauch sollte nicht ganz voll sein aber auf keinen Fall total leer. Essen Sie vor dem ersten Saunagang nur eine Kleinigkeit wie etwa ein belegtes Brot, einen Salat oder einen Apfel. Um den Entschlackungseffekt nicht zu hemmen, sollte zwischen den Saunagängen nichts gegessen und getrunken werden. Gleichen Sie den Flüssigkeitshaushalt wieder aus, indem Sie sich nach dem letzten Saunagang mindestens einen Liter Wasser gönnen.

 

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