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Berlin, eine Stadt, die niemals schläft

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Nicht nur New York, auch Berlin hat dem natürlichen Schlafrhythmus abgeschworen, denn diese Stadt schläft nie. Berlin ist, wie der Ur-Berliner gerne sagt, „eine Schau“. Warum „dieser Schau“ also nicht einmal ein ausgedehntes Wochenende widmen, denn hier in Berlin kann man viel erleben, und man kann mittendrin sein, wenn man nur will…

Genießen, Schlemmen, Staunen – einfach herrlich

Einmal den „Ku’damm“ hoch und runter bummeln und dann in der Leysieffer Chocolaterie einen Espresso genießen, das wär‘s doch, oder? Warum eigentlich nicht, aber Berlin, die Stadt mit Herz und Esprit, hat noch mehr zu bieten. Nichts gegen Leysieffer und den „Ku’damm“, aber wie wäre es mit einem Besuch im „Le Bon“?

Hier ist die ganze Woche lang, bis auf den Dienstag, Genuss pur angesagt. In der Boppstraße 1 in Berlin-Kreuzberg gelegen, ist das Restaurant geradezu prädestiniert für Leckermäuler. Wer mag, probiert himmlische Pancakes mit Bananen. Selbst die herzhaften Genießer-Typen werden begeistert sein, sodass vielleicht schon für das nächste Wochenende im „Le Bon“ vorbestellt wird?

Ab in die Ausstellung …

Nun besteht das Leben nicht nur aus Essen & Trinken. Zugegeben, keine unwesentlichen Aspekte, aber Berlin hat natürlich noch viel mehr Sehenswertes. Eine Ausstellung, die keinesfalls versäumt werden sollte, befindet sich bis zum 6. Februar 2017 in der Berlinerischen Galerie in der Alten Jakobstraße 124 – 128. „Andreas Greiner – Die Agentur des Exponenten“ öffnet den Blick für ein – Dinosaurierhuhn. Nichts Ungewöhnliches für einen Künstler?

Wir meinen doch, denn hier wurde das Skelett eines solchen ungewöhnlichen Huhns in tagelanger akribischer Arbeit per 3D-Drucker ausgedruckt und zusammengesetzt. Was will er uns aber sagen, der Andreas Greiner? Die überaus interessante Ausstellung überrascht mit einzigartigen Einblicken in den Dialog von Konsum, Natur und Medien, in denen der Faktor Mensch eine unrühmliche Rolle spielt. Wer mag, kann sich hier eine überaus interessante Ausstellung anschauen, die den Blick auf das Wesentliche zu schärfen versucht.

Selbst um Mitternacht ruhen die Klassiker noch nicht

Der Mörder ist immer der Gärtner, oder nicht? Nun wie dem auch sei, die Stummfilm-Klassiker, die es jeden Samstag um Mitternacht im Kino „Babylon“, in der Rosa-Luxemburg-Straße 30 in 10178 Berlin, zu sehen gibt, wissen es besser. Das Motto „Null Uhr = Null Euro“ gibt hier den Ton an, und wer möchte, kann sich auch von der Organistin Anna Vavilkina begeistern lassen.

Die „Berlin Welcome Card“, mehr als nur ein kleiner Willkommensgruß

Zugegeben, 2 Tage Berlin sind definitiv zu wenig, aber ein bisschen Berliner Luft kann schon ausreichen, um inspiriert zu werden. Apropos Inspiration, in diesem Zusammenhang punktet die „Berlin Welcome Card“, die für 48 Stunden Berlin mit einem Preis von 19.50 Euro zu Buche schlägt. Erstens können hiermit die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden und Zweitens warten viele Ermäßigungen auf die Berlin-Gäste, die sowohl Touren als auch Restaurant- und Museumsbesuche betreffen können.

Hier ist Schnuppern eine Option

Samstagmorgen schon was vor? Wenn nicht, dann wäre der Samstagsmarkt am lauschigen Winterfeldplatz eine gelungene Option. Der Markt ist etwas ganz Besonderes, denn nicht nur Leckereien und Lebensmittel warten auf ihre Abnehmer, hier gibt es das besondere Markt-Gefühl, das Einhemische und Besucher so schätzen. Die köstlichen Gewürze lassen sich schon von Weitem schnuppern, wunderschöne Pullover aus Schafwolle wissen um ihren Reiz, und auch die angebotenen Tücher gibt es nicht überall. Gucken, Freuen und vielleicht Kaufen… vielfältige Optionen, die einen Samstagmorgen bereichern können.

Sightseeing in Berlin, eine wahre Augenweide

Die Beine tun weh, der Rücken schmerzt vom vielen Laufen? Nicht schön, aber kein Problem, dann ist erst einmal Sightseeing im Bus angesagt. Dafür kann natürlich der nächste „Touri-Bus“ gekapert werden, spannender ist es aber, die öffentlichen Verkehrsmittel, exakt den Bus 100, zu nehmen. Vom Zoo geht es schnurstracks zu allen sehenswerten Gebäuden der Stadt der wunderbaren Stadt. Wo es gefällt, ist ein Ein- und Aussteigen jederzeit möglich, egal, ob es sich um die Siegessäule, das Brandenburger Tor, das neugebaute Schloss, die Staatoper, die Humboldt-Universität oder den einzigartigen Berliner Dom handelt. Der Bus 100 findet seinen Weg …

Wer anschließend große Lust auf Kuchen, Kaffee & Co. verspürt, ist schon fast am Ziel, denn das „Barcomis“ weiß um die süßen Objekte der Begierde. Die „Sophie Gips Höfe“, nahe des Hakeschen Marktes haben sich in den letzten Jahren gemausert. Wer hier zu zweit, zu dritt oder zu viert kommt, hat die Chance auf einen Kuchenprobierteller, der schon im Vorfeld oberlecker daherkommt.

Lust auf einen kleinen „Verdauungsspaziergang“?

Nach dem großen Schlemmen sollte es wieder an die Bewegung gehen. Wer sich in Berlin ein wenig „treiben“ lässt, kommt an der Street-Art-Bewegung nicht vorbei. Wandmalereien und Graffitis vermitteln den kreativen Einblick, der Berlin so einzigartig macht. Und noch wurden längst nicht alle Kunstwerke durch Neubauten verbaut. Einfach einmal falsch abbiegen und einen farbenprächtigen Hinterhof besichtigen, ganz ohne das Zücken der „Euronen“!

Wer Berlin für 48 Stunden unsicher macht, kommt nicht umhin, die legendäre Currywurst zu probieren. „Curry 36“, das Original am Mehring Damm in Kreuzberg, hat sie. Wer es gar nicht abwarten kann, schaut schon einmal prophylaktisch auf www.Curry36.de vorbei. Die superleckere Currywurst und das nette Personal geben hier die Vorgabe, die sich kein Currywurst-Liebhaber entgehen lassen sollte.

Es gibt vieles zu entdecken, im Berlin unserer Tage. Der beste Tipp lautet deshalb: Einfach anfangen und Spaß haben.

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