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Berlin im Winter: Weihnachtsmärkte und Museen

Der Winter naht in Berlin und damit auch die Zeit von Schnee und Eis. Zwar sind weiße Weihnachten romantisch, aber der kalte und nasse Winter lässt einen oft zu Hause verharren. Bei Kälte und Schnee verbringt man seine Tage lieber zu Hause unter der Decke und genießt einen heißen Kakao. Aber Langeweile muss nicht sein! Berlin hat in der Winterzeit einiges zu bieten. Hier sind einige Tipps, mit denen Sie aktiv durch die kalten Tage kommen.

Romantische Spaziergänge in verschneiten Parks

Ein Spaziergang im Winter ist nicht nur romantisch, sondern auch gesund. Bewegung stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Grippe und Erkältung in der kalten Jahreszeit. Die Berliner Parks und Gärten bieten auch im Winter Raum für lange Spaziergänge. Ziehen Sie sich warm an und schlendern Sie zum Beispiel durch den Berliner Tiergarten und entdecken Sie die wichtigsten Berliner Sehenswürdigkeiten. Der weitläufige Park von ca. 5 Kilometern Länge eignet sich zudem hervorragend für den Auslauf von Hunden. Wer nach dem Spaziergang im Tiergarten noch nicht genug hat, kann am Ende noch durch das Regierungsviertel schlendern.

Besuch auf den Berliner Weihnachtsmärkten

Gendarmenmarkt Weihnachtsmarkt in BerlinAn kalten Wintertagen kann man sich im weihnachtlichen Glanz der Berliner Weihnachtsmärkte aufwärmen. Der klassische Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt, zwischen prunkvollen Bauten gelegen ist dafür der perfekte Ort. Neben Glühwein und Lebkuchen gibt es dort Handwerk und Kunst. Das Schloss Charlottenburg bietet den perfekten Hintergrund für einen romantischen Weihnachtsmarkt. Die historischen Gebäude und ihre Parkanlage werden in gleißendes Licht getaucht. Für Kinder gibt es Fahrgeschäfte im klassischen Stil. Der größte Weihnachtsmarkt der Stadt befindet sich am Alexanderplatz. Im Zentrum Berlins verbindet der Weihnachtsmarkt weihnachtliche Stimmung mit Volksfestatmosphäre.

Sportlich durch den Winter

Wer es gerne sportlich mag, für den hat Berlin zahlreiche Attraktionen zu bieten. Der Teufelsberg, die höchste Erhebung der Stadt ist optimal für einen Ausflug mit dem Schlitten. Der Hügel bietet mit seinen 120 Metern Höhe die steilste Rodelbahn Berlins und ist dadurch auch die schnellste Piste in Berlin. Für den Aufstieg braucht man etwa eine viertel Stunde. Dafür geht es bei der Abfahrt dann aber richtig ab. Für ruhigere Gemüter sei die Rodelbahn im Kreuzberger Viktoriapark empfohlen. Hier geht es etwas langsamer zu. Dafür bietet der Park eine schöne Winterkulisse.

Neben den Rodelbahnen sind auch die Schlittschuhbahnen in Neukölln, Lankwitz oder im Wedding einen Besuch wert. Die Eislaufbahn unter freiem Himmel in Neukölln bietet zahlreiche Happy Hours, in denen der Eintritt zum halben Preis geboten wird.

Kino und Museum – Indoor Aktivitäten im Berliner Winter

Wer im Winter lieber in beheizten Räumen bleibt, für den hat Berlin auch einiges zu bieten. Da gibt es zum Beispiel die vielen Programmkinos in der Stadt, die spannende Filme oder interessante Dokumentationen zeigen. Jeden Samstag zeigt das Babylon Kino in Berlin Kreuzberg zum Beispiel einen Stummfilmklassiker.
Auch die Museumsinsel ist im Winter nicht geschlossen. Klassiker aus Kunst und Kultur werden hier gezeigt. Besonders für Kinder lohnt sich auch ein Ausflug ins Naturkundemuseum. Neben einem T-Rex Modell können hier allerlei erstaunliche Stücke, die die faszinierende Welt der Natur zeigen.

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