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Weihnachtseinkäufe Trubel und Hektik in Berlin

Wie jedes Jahr mache ich mich vor Weihnachten auf den Weg, um passende Geschenke für meine Lieben zu finden. Berlin ist hier meine erste Wahl. Die wunderschön geschmückten Straßen am Kudamm bringen mich in die richtige Weihnachtsstimmung, auch wenn in diesem Jahr noch kein Schnee liegt und das Einkaufsgewusel alles andere als besinnlich und friedfertig ist. Gerade am Wochenende kommen so viele Menschen – wie ich – auf die Idee ihre Einkäufe zu erledigen, meistens in letzter Minute und da bleibt es nicht aus, dass auf Berlins Straßen viel Trubel und Hektik herrscht und ich bin mittendrin.

Einkäufe in Berlin

Die Hauptstadt bietet auch in diesem Jahr wieder viele weihnachtliche Veranstaltungen auf den Straßen und Weihnachtsmärkten. Es duftet und summt. An vielen Ecken stehen im Zentrum Menschen, welche festliche Waren anbieten, musizieren und auf Spenden hoffen. Die Angebote in den Geschäften sind wie immer so reichlich, dass man sich nur schwer entscheiden kann. So jedenfalls geht es mir, wenn ich durch die überfüllten Läden laufe. Aber nicht nur die Angebote von Waren haben mich leicht überfordert, sondern auch die vielen Menschen in den Supermärkten, den Warenhäusern und Bahnen. Ich bin von einem Geschäft zum Nächsten gelaufen und habe schließlich hier ein paar Kleinigkeiten eingekauft und dort ein paar Kleinigkeiten ergattern können.

Vielen Menschen hat man den Stress angesehen. Ich war noch relativ entspannt, da ich mir extra einen ganzen Tag Zeit genommen habe, um alles in Ruhe zu erledigen und ein wenig die Weihnachtsstimmung genießen zu können.

Weihnachtsmarkt in Berlin

weihnachten-und-kuchen-auf-weihnachtsmarkt-in-berlinIch bin so durch die Straßen von Berlin geschlendert und bin am Ende meiner Einkäufe zum Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg gefahren. Die  duftenden Maronen und der Glühwein schossen mir in die Nase, das Schloss wurde im Dunkeln von vielen kleinen Lichtern angestrahlt und ich habe die weihnachtliche Stimmung sozusagen aufgesaugt.

Auf diesem wirklich großen Weihnachtsmarkt standen bestimmt 100 Hütten mit Essensangeboten und weihnachtlicher Deko, die leckere Köstlichkeiten, Schmuck und festliche Handwerksprodukte verkaufen. Natürlich konnte ich nicht widerstehen mir einen Stern zu kaufen und ein bisschen Weihnachtsgebäck und Glühwein zu probieren. Das gehört einfach zu Weihnachten dazu.

Nervenkitzel am Alexa

Als ich dann so mittlerweile von der ganzen Weihnachtsstimmung angesteckt über den Weihnachtsmarkt ging, traf ich zufällig ein paar Freunde, die ebenfalls mit ihrer kleinen Tochter den Weihnachtsmarkt besuchten. Sie erzählten mir das späteren Abend noch ein Chor sigen würde und ich mir diesen unbedingt anschauen sollte. Ich hatte noch etwas Zeit und machte mich auf, um zuvor noch eine Runde durch den winterlichen Park des Schlosses zu unternehmen und mir das weihnachtliche Treiben anzuschauen.

Was hier so los war, kann man sich kaum vorstellen. Ich war überwältigt. Die Laternen im Park mit ihrem warmen Licht und die kahlen Bäume. Toll, ich konnte so viele Dinge sehen, die Berlin zur Weihnachtszeit auch auszeichnet, gerade weil es so viele Parks und Rückzuspunkte gibt – Ruhe und geheimnisvolle Schatten.

Ich sah auch einen Igel, der zwischen Laubblättern wahrscheinlich nach etwas Essbarem suchte. Kurz schaute ich seiner Suche unter den raschelnden Blättern zu, dann gibg ich auf leisen Sohlen zurück zum Weihnachtsmarkt, um dem Gesag des Chores zu lauschen. Dazu gab es noch einen Kirschglühwein mit Schuss – die perfekte Einstimmung auf ein besinnliches Weihnachtsfest.

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